Archiv für die Kategorie „Haus“

Japanische Teehäuser

Freitag, 21. November 2008

Das Teehaus ist insbesondere in Japan und China ein Gestaltungselement der Landschaftsarchitektur. In Europa gab es im 18. Jahrhundert ebenfalls Teehäuser. Die Teehäuser aus Japan oder China haben eine sehr alte Tradition. Die Teehäuser in Japan dienen der Ausübung der Teezeremonie und sind bewußt schlicht gehalten. Typischerweise ist das Teehaus von einem kleinen japanischen Garten umgeben, welcher oft ein Wasserbecken enthält. Außerdem gibt es einen Wartebereich für die Gäste und einen Pfad, der zum Teehaus führt.

Traditionelle japanische Teehäuser werden aus Holz oder Bambus errichtet. Als Eingang dient eine kleine Schiebetür. Sie trennt symbolisch den einfachen, ruhigen Innenraum von der Außenwelt. Die Tür ist so niedrig ausgeführt, dass man sie nur auf den Knien passieren kann. Diese Art der Gestaltug soll die Bescheidenheit fördern. Der Innenbereich besteht aus zwei Räumen. Der eine dient zur Vorbereitung des Tees. In dem anderen wird die Teezeremonie praktiziert. Es gibt keine Möbel oder Einrichtung. Der Boden ist mit Tatamimatten bedeckt auf denen die Gäste und der Gastgeber sitzen. Türen und Fenster des Teehauses bestehen aus dünnen Holzstreifen, die mit durchscheinendem Japanpapier beklebt sind.

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Baugenehmigung für Carports und Vordächer

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Bevor das eigene Haus durch einen Carport oder ein Vordach ergänzt wird, sollten auf jeden Fall die örtlichen Bauvorschriften geprüft werden. Wenn diese Anbauten eine bestimmte Größe überschreiten, die Grenzen berühren oder Abstände verletzen kann es sonst zu Problemen mit den Nachbarn oder dem Bauamt kommen, die letzlich dazu führen können, dass der Carport oder das Vordach wieder entfernt werden müssen.

Die sicherste Auskunft kann dabei das zuständige Bauamt geben. Wenn Sie sich das Vordach oder den Carport von einem ortsansässigen Handwerker errichten lassen, übernimmt dieser auch oft die entsprechenden Formaliten.

Auf jeden Fall ist es wichtig, diese Fragen vor Baubeginn zu klären und nicht erst dann, wenn sich ein Nachbar über den “Schwarzbau” beschwert.

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Der Zimmermann

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Ein Zimmermann, auch Zimmerer bzw. Zimmerin, ist ein Holz-Handwerker. Der Beruf ist sehr alt. Früher, als die Häuser hauptsächlich aus Holz gebaut waren, war eigentlich jeder Hausbesitzer auch ein Zimmermann, denn die Leute mußten ihre Häuser meist selber zimmern. Später spezialisierten sich die Berufe immer mehr und so wurde auch die Zimmerei ein eigenständiger Beruf.

Durch die Bildung von Zünften und die Geheimhaltung der wichtigsten Arbeitstechniken wurde der Zimmermann, vor allem in den Städten, unentbehrlich. Vor allem die Prestigebauten wie Rathäuser oder Zunfthäuser mit ihren aufwändigen Dachformen konnten nur noch von Fachleuten gebaut werden. Erfahrene Zimmermeister wurde verpflichtet. Diese hüteten ihre Berufsgeheimnisse und gaben sie nur an auserwählte Kollegen weiter. Die wichtigsten Arbeiten übernahmen sie selbst. Das Mittelalter mit seinen Fachwerkbauten war die Blütezeit des Zimmererhandwerks.

Heute hat sich der Beruf des Zimmerers weiterentwickelt. Er arbeitet nicht mehr ausschließlich mit Holz, sondern verbaut auch viele andere Materialien. Zu den traditionellen Leistungen wie Dachstuhlbau, Holztreppenbau und Innenausbau sind neue Tätigkeitsfelder wie der Holzrahmenbau oder der Bau von Schalungen für Betonbauteile hinzugekommen.

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Fassadenverkleidung

Mittwoch, 27. August 2008

Die Fassade eines Hauses ist das Aushängeschild des Gebäudes. Früher wurden Fassaden sehr aufwändig gestaltet und zeigten auch den Status des Besitzers.

Heute sind, abgesehen von besonderen Gebäuden, die Fassaden eher schlicht gestaltet. Oft stehen praktische Erwägungen im Mittelpunkt. Eine Holzfassade schafft eine gute Verbindung zwischen Ästhetik und praktischen Erwägungen. Der natürliche Rohstoff Holz ist ein besonderer Hingucker. Ein Gebäude kann damit deutlich aufgewertet werden. Eine außenseitig angebrachte, hinterlüftete und wärmegedämmte Holzfassade bringt zusätzlich einen Wärmeschutz und damit eine Entlastung bei den Heizkosten.

Bezüglich Fassadenbau ist eine Zimmerei ein geeigneter Ansprechpartner.

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Flachdachsanierung

Mittwoch, 27. August 2008

Bedingt durch die Bauform steht Regenwasser auf einem Flachdach viel länger als auf einem Schrägdach. Auch die Sonne heizt ein solches Dach viel stärker auf. Insgesamt ist ein Flachdach der Witterung also deutlich stärker ausgesetzt als andere Dächer. Darunter “leidet” das Dach natürlich und so ist oft nach ein paar Jahren eine Flachdachsanierung notwendig. Eine solche Sanierung sollte man auch nicht auf die lange Bank schieben, denn anfänglich kleine Schäden können sich schnell zu großen Problemen verschlimmern.

Für die Dachsanierung selbst gibt es diverse Möglichkeiten. Eine wichtige Maßnahme ist es, das Dach mit einer Dachneigung von 5-7 Grad aufzuständern, also etwas schräg zu stellen. Zusätzlich sollte der Regenablauf nach außen verlegt werden.

Es ist egal, aus welchem Material das Dach gefertigt wurde, Schäden können immer auftreten. Wenn man dann schnell handelt, kann Schlimmeres verhindert werden. Der richtige Ansprechpartner für eine Flachdachsanierung ist eine Zimmerei.

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Holzbau oder Steinbau

Mittwoch, 27. August 2008

Wer plant, ein Eigenheim zu bauen, steht gleich am Anfang vor der Frage, welche Bauweise er verwenden möchte. Neben einigen Exoten gibt es grundsätzlich die Wahl zwischen einem Holzhaus und einem Massivhaus. Dabei gibt es dann natürlich noch jeweils Varianten, aber grundsätzlich gibt es diese beiden Linien.

Beim Holzhaus ist noch zwischen Blockhaus, Rahmen- Tafel und Ständerbauweise zu unterscheiden. Betrachten wir hier mal nur den Ständerbau, denn in dieser Bauweise werden viele Fertighäuser angeboten. Der große Vorteil beim Holzbau ist natürlich, dass man einen natürlichen, nachwachsenden Rohstoff verwendet. Die Aufstellung eines solchen in Ständerbauweise gefertigten Holzhauses geht auch in wenigen Tagen vonstatten. Auch sieht man dem fertigen Haus nicht an, in welcher Bauweise es gefertigt wurde. Aber man kann es hören. Klopft man in einem Holzhaus oder einem Massivhaus gegen die Wände, ist der Unterschied deutlich hörbar. Wie der Name schon sagt, macht ein Massivhaus den deutlich massiveren Eindruck. Der Nachteil beim Stein-auf-Stein-Massivhaus ist natürlich die Längere Bauzeit. Aber auch hier gibt es Alterntiven, wie zum Beispiel Fertighäuser aus Stein.

Ausgereift und langlebig sind beide Varianten. Auch preislich gibt es bei beiden ähnliche Bandbreiten. Letztlich ist es oft wohl eher eine Geschmacksfrage oder eine Frage des Bauchgefühls, welche Variante man wählt. Die Entstehung eines Massivhauses kann man in diesem Bautagebuch verfolgen.

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Windschutz

Donnerstag, 10. Juli 2008

Ein Windschutz in Garten oder Terrasse ist eine gute Sache. Es gibt mehrere Alternativen, die sich dafür anbieten. Wer etwas asiatisches Flair in seinen Garten bringen möchte, kann Bambus als Material für den Sichtschutz verwenden.

Durch einen kleinen Bambushain wird nicht nur der Sichtschutz gewährleistet, sondern auch ein hervorragender Windschutz. Der Wind wir durch den locker gepflanzten Bambus gekämmt und damit abgeschwächt.

Alternativ ist auch ein Bambuszaun eine optisch ansprechende Möglichkeit. Dadurch wird aber der Wind nur verwirbelt. Der Windschutz-Effekt ist eventuell nicht so hoch.

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Warum schreibt jemand ein Bautagebuch?

Dienstag, 8. Juli 2008

Bautagebücher gibt es im Internet wie Sand am Meer, ein paar Beispiele gefällig?

Ich glaube, es gibt im Grunde genommen drei Gründe, warum man so ein Bautagebuch schreibt. Zum einen möchte man seine Freude, seinen Ärger und seine Unsicherheit irgendwo loswerden. So ein Hausbau ist für einen “normalen” Menschen immer eine Ausnahmesituation. Diese muss man irgendwie verarbeiten.

EIn zweiter Aspekt ist natürlich, dass man andere derzeitige oder zukünftige Bauherren vor Fehlern oder falschen Entscheidungen bwahren möchte, indem man die eigenen öffentlich macht.

Der dritte und vielleicht wichtigste Grund ist, dass man die Entstehung des eigenen Hauses dokumentieren möchte. Früher hat man Fotoalben angelegt oder ein Video gedreht. Heute macht man das eben online. So können auch alle Freunde und Verwandte jederzeit den Fortgang verfolgen.

Daneben ist natürlich auch von der Bauleitung ein ofizielles Bautagebuch zu führen, aber das ist meist nicht so kurzweilig wie die Bautagebücher im Internet.

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