Feb/090
Was tun mit einem leeren Grundstück?
Wenn man ein Haus gebaut hat, gehört dazu im allgemeinen auch ein Grundstück. Und wenn das Haus fetig ist, steht man vor der Frage, was macht man mit dem matschigen Acker. Wichtig ist vor allen Dingen, dass man bei den Einebnungsarbeiten und bei der Verteilung des Mutterbodens darauf achtet, immer ein Gefälle vom Haus weg zu realisieren. So ist sichergestellt, dass Regenwasser vom Haus wegläuft und sich nicht etwa am Haus staut.
Was man dann mit dem Garten oder dem Vorgarten macht, hängt von den jeweiligen Vorlieben ab. Dabei muss natürlich alles aufeinander abgestimmt sein. Ein asiatischer Pavillon wirkt natürlich nur dann, wenn der gesamte Garten im asiatischen Stil gestaltet ist. Die Gartengestaltung muss auch zum Haus, zu eventuellen Anbauten oder zum Vordach passen. Will man einen stimmigen Gesamteindruc erhalten, sollte man sich von professionellen Gartenplanern ein Angebot machen lassen.
Nov/080
Japanische Teehäuser
Das Teehaus ist insbesondere in Japan und China ein Gestaltungselement der Landschaftsarchitektur. In Europa gab es im 18. Jahrhundert ebenfalls Teehäuser. Die Teehäuser aus Japan oder China haben eine sehr alte Tradition. Die Teehäuser in Japan dienen der Ausübung der Teezeremonie und sind bewußt schlicht gehalten. Typischerweise ist das Teehaus von einem kleinen japanischen Garten umgeben, welcher oft ein Wasserbecken enthält. Außerdem gibt es einen Wartebereich für die Gäste und einen Pfad, der zum Teehaus führt.
Traditionelle japanische Teehäuser werden aus Holz oder Bambus errichtet. Als Eingang dient eine kleine Schiebetür. Sie trennt symbolisch den einfachen, ruhigen Innenraum von der Außenwelt. Die Tür ist so niedrig ausgeführt, dass man sie nur auf den Knien passieren kann. Diese Art der Gestaltug soll die Bescheidenheit fördern. Der Innenbereich besteht aus zwei Räumen. Der eine dient zur Vorbereitung des Tees. In dem anderen wird die Teezeremonie praktiziert. Es gibt keine Möbel oder Einrichtung. Der Boden ist mit Tatamimatten bedeckt auf denen die Gäste und der Gastgeber sitzen. Türen und Fenster des Teehauses bestehen aus dünnen Holzstreifen, die mit durchscheinendem Japanpapier beklebt sind.
Jul/081
Windschutz
Ein Windschutz in Garten oder Terrasse ist eine gute Sache. Es gibt mehrere Alternativen, die sich dafür anbieten. Wer etwas asiatisches Flair in seinen Garten bringen möchte, kann Bambus als Material für den Sichtschutz verwenden.
Durch einen kleinen Bambushain wird nicht nur der Sichtschutz gewährleistet, sondern auch ein hervorragender Windschutz. Der Wind wir durch den locker gepflanzten Bambus gekämmt und damit abgeschwächt.
Alternativ ist auch ein Bambuszaun eine optisch ansprechende Möglichkeit. Dadurch wird aber der Wind nur verwirbelt. Der Windschutz-Effekt ist eventuell nicht so hoch.
Jun/080
Bambus-Produkte pflegen
Für Gartennmöbel oder auch Terrassenmöbel ist Bambus ein sehr schönes Material. Auch ein Bambuszaun ist ein besonder Blickfang in einem Garten. Damit die Schönheit des Materials erhalten bleibt, müssen diese Bambus-Produkte aber auch entsprechend gepflegt werden.
Die Grundreinigung erfolgt am besten mit einem trockenen Tuch oder einem Staubsauger. Unbehandelte Bambusmöbel reinigt man am besten mit einer Mischung aus Seifenlauge und Salz. Alternativ kann auch nur mit heißem Salzwasser kurz abgebürstet werden. Anschließend sollte man auf jeden Fall reichlich mit kaltem Wasser nachspülen und dann die Sachen gründlich trocknen lassen. Lackierte Bambusmöbel kann man mit einer Mischung aus Seifenlauge und Ammoniak abwaschen. Auch danach wieder gründlich spülen und trocknen lassen.
Wenn Bambusmöbel anfangen zu knarren, dann liegt das meist daran, das die Fasern des Bambus ausgetrocknet sind. Wenn Sie das Möbelstück dann abwaschen, wird etwas Feuchtigkeit aufgenommen und das Knarren hört meist auf. Ein bisschen Paraffin oder Vaseline auf den knarrenden Stellen (einreiben, dann gut abwischen) kann auch helfen.
Das Ausprobieren der Tipps erfolgt natürlich auf eigene Gefahr.
Jun/080
Japanische Steinlaternen
Japanische Teemeister nutzten Steinlaternen, um den Weg zum Teehaus bei Nacht zu beleuchten. Gleichzeitig stehen Steinlaternen als Erinnerung dafür, dass der Teegarten, in der angemessenen, nämlich einer besinnlichen und nachdenklichen Geistesverfassung betreten werden sollte. In privaten Gärten dienen Steinlaternen gern dazu, die besondere Aufmerksamkeit auf eine Pflanze oder eine Felsengruppierung zu lenken. Man platziert Steinlaternen nicht einzeln, sondern immer als Teil eines bestimmten Felsen- oder Pflanzenarrangements. Je antiker und bemooster die Laterne, desto besser. Sie gilt dann als besonders würdig und charaktervoll.
Jun/080
Japanische Gärten
Zwei verschiedene Wurzeln prägen die Gärten Japans. Eine Basis ist die aus Japan stammende Gartengestaltung aus prähistorischer Zeit, als man kleine Flecken kiesbedeckter Waldstücke oder Strände als Heimstätte von Naturgeistern ansah. Die Nutzung von Teichen und Wasser ist die zweite Säule, Diese Tradition wurde aus China und Korea übernommenen.
Japanische Gärten, oder wenigstens Gärten im japanischen Stil, kann man auch bei uns in Europa besichtigen und mit etwas Geschick auch in seinem eigenen Garten gestalten. Anregungen dafür gibt es im Internet in großer Vielfalt.