Archiv für die Kategorie „Wissenswertes“

Ablauf eines privaten Vaterschaftstests

Montag, 8. September 2008

Aus verschiedensten Gründen entscheiden sich heute Personen für einen privaten Vaterschaftstest. Meistens will der Vater sicher sein, dass er wirkliche der biologische Vater ist. Manchmal läßt die Mutter einen Test durchführen, weil sie nicht sicher ist, wer der leibliche Vater ist. Die Gründe sind vielfältig. Letztlich geht es aber immer darum, eine Vaterschaft festzustellen, ohne den langwierigen und kostenintensiven Umweg über ein Gericht zu gehen.

Heute sind die Vaterschaftstests, die man privat durchführen lassen kann ebenso sicher wie die gerichtlichen. Sie sind aber weitaus sicherer günstiger.

Der Test selbst ist unkompliziert und völlig schmerzfrei. Mit einem Entnahmeset, welches vom Labor zugeschickt oder in der Apotheke gekauft wird, wird etwas Speichel aus dem Mund der beteiligten Personen entnommen. Das ist auch bei ganz kleinen Kindern möglich. Alternativ kann auch Speichel aus einem Kaugummi oder einer Zigarettenkippe benutzt werden. Die Proben werden an das gewünschte Labor geschickt und dort innerhalb weniger Tage ausgewertet.

Die Kosten für so einen Test liegen einigen hundert Euro, unterscheiden sich aber zwischen den Anbietern stark.

Prinzipiell ist für die Durchführung des Tests das Einverständnis aller zu testenden Personen erforderlich. Für das Kind erteilt die Mutter oder das Gericht stellvertretend die Erlaubnis.

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Ärztemangel?

Donnerstag, 19. Juni 2008

Man liest ja immer mal, dass es in bestimmten Teilen Deutschland, vornehmlich im Osten, einen Ärztemangel geben würde. Wenn man in einer großen Stadt lebt, mag man das gar nicht glauben. Es ist aber wirklich so. Bewohner dünner besiedelter Gebiete müssen es erleben. Der alteingesessene Arzt erreicht das Rentenalter und plant den Praxisverkauf. Aber er findet keinen Käufer, weil eine Arztpraxis an diesem Standort für junge Ärzte sowohl wegen der finanziellen Aussichten als auch wegen des Ortes an sich nicht attraktiv ist. Oft arbeiten die Ärzte dann über das Rentenalter hinaus weiter. Irgendwann aber ist Schluß und auch der engagierteste Arzt möchte seinen Lebensabend gebießen. Dann schließt wieder eine Praxis. So kommen zwar durchschnittlich in Deutschland 3,5 Ärzte auf 1.000 Einwohner, aber eben nicht überall.

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Bambus als Rohstoff

Mittwoch, 11. Juni 2008

Bambus findet in vielen Bereichen Verwendung, z.B. für den Bau von Häusern in Asien, als Material für Gartenmöbel oder auch als Bambusparkett. Warum ist das so? Bambus bietet sehr viele Vorteile gegenüber anderen Rohstoffen und vereint die positiven Eigenschaften unterschiedlicher Materialien. Bambus

  • ist härter als Eiche,
  • besitzt aber gleichzeitig eine hohe Elastizität,
  • ist fast so zugfest wie Stahl,
  • ist sehr leicht,
  • hat geringe Schwind- und Quellmaße,
  • wächst sehr gerade, gleichmäßig und schnell und
  • enthält kein Harz.

Darum ist Bambus für viele Bereiche ein bestens geeigneter Rohstoff.

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Bambus und seine kulturelle Bedeutung

Dienstag, 10. Juni 2008

Dem Bambus werden verschiedene symbolische Bedeutungen zugeschrieben. In China ist er ein Symbol für langes Leben, in Indien ein Symbol der Freundschaft. Philippinische Bauern stellen Bambuskreuze als Glücksbringer auf. Auch in Japan ist der Bambus in seiner Bedeutung positiv besetzt. Er gilt als Symbol der Reinheit, da er sehr gerade wächst und wegen seiner frischen grünen Farbe. Er tritt als Symbol auch zusammen mit Kiefernzweigen auf. Am Jahresende wird auf jeder Seite der Eingangstür ein Gebinde aus Bambusrohren und Kiefernzweigen als Glücksbringer aufgestellt.

Aber der Bambus hat nicht nur positive Bedeutungen. Da er nur sehr selten blüht und seine Samen vorwiegend in der Zeit von Hungersnöten gegessen wurden, sehen manche Kulturen in der Bambusblüte den Vorboten einer Hungersnot.

In einigen Kulturen Asiens wird geglaubt, dass die Menschheit bei ihrer Entstehung aus einem Bambusrohr herausgetreten ist. In Malaysia und Japan gibt es Legenden über eine junge Frau, die in einem Bambusrohr lebt und erscheint, wenn das Rohr gekappt wird.

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Japanische Steinlaternen

Dienstag, 10. Juni 2008

Japanische Teemeister nutzten Steinlaternen, um den Weg zum Teehaus bei Nacht zu beleuchten. Gleichzeitig stehen Steinlaternen als Erinnerung dafür, dass der Teegarten, in der angemessenen, nämlich einer besinnlichen und nachdenklichen Geistesverfassung betreten werden sollte. In privaten Gärten dienen Steinlaternen gern dazu, die besondere Aufmerksamkeit auf eine Pflanze oder eine Felsengruppierung zu lenken. Man platziert Steinlaternen nicht einzeln, sondern immer als Teil eines bestimmten  Felsen- oder Pflanzenarrangements. Je antiker und bemooster die Laterne, desto besser. Sie gilt dann als besonders würdig und charaktervoll.

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Amur Timur

Dienstag, 10. Juni 2008

Urlaub! Toskana? Spanien? China? Vietnam? Mallorca? Wo verbringt man die schönste Zeit des Jahres? Fährt man dorthin, wo alle hinfahren oder wagt man neues? Unser Vorschlag: Usbekistan.

Mit gezogenem Schwert und in einer Rüstung aus Leder blickt Amur Timur in die Ferne. Mit einem Reiterdenkmal in der Nähe des Amur-Timur-Parks ist der Begründer der Timuriden-Dynastie aus dem 14. Jh. in der usbekischen Hauptstadt Taschkent verewigt. Der Aufschwung von Wissenschaft, Kunst und Städtebau begleiteten seine Herrschaft. So holte der Monarch Bauleute aus ganz Asien, um in der damaligen
Hauptstadt Samarkand Koranschulen von unglaublicher Pracht zu errichten, die zu geistigen und kulturellen Zentren seiner Zeit wurden. Auch als Kriegsherr machte sich Timur einen Namen. In Europa hatte er wohl nicht ohne Grund den Beinamen der Schreckliche.

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Vietnam in Gründerzeitstimmung

Montag, 9. Juni 2008

Kein Land Südostasiens hat sich in den vergangenen Jahren so rasant verändert. Der Vietnamkrieg ist Vergangenheit, der Sozialismus ferne Ideologie. Die 82 Millionen Vietnamesen blicken in die Zukunft, ohne dabei ihre Jahrtausende alte Kultur zu vergessen. Liebevoll renovieren sie ihre Tempel, pflegen den Ahnenkult und feiern traditionelle Feste. Die Religionen erleben eine Renaissance. Gleichzeitig entstehen in den Metropolen ganz neue Stadtteile, ragen immer mehr Hochhäuser in den Himmel und werden Industriegebiete aus dem Boden gestampft. Vietnam ist auf dem Weg in die Moderne. Besuchen Sie dieses aufstrebende Land und entdecken Sie seine Schönheiten bei Vietnam-Rundreisen.

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Berber

Montag, 9. Juni 2008

Die Berber nennen sich selbst „die freien Menschen“. Als Nomaden gehören sie zu den ältesten Bevölkerungsgruppen Nordafrikas und werden schon 3.000 v. Chr. in altägyptischen Quellen erwähnt. Die Berber sind kein einheitliches Volk, die Stämme haben ihre jeweils eigene Kultur. Der Name Berber geht wahrscheinlich auf die Griechen zurück, die alle fremden Volksstämme als „Barbaren“ bezeichneten. Über Generationen haben die Berber gelernt, sich den Lebensbedingungen im Gebirge und in Wüsten anzupassen. Vor allem die Tuareg verstehen es, am Rand der Sahara zu überleben. Mit ihren indigoblau gefärbten Gewändern nennt man sie auch „das blaue Volk“. Früher zogen sie mit ihren Viehherden durch die weiten Bergländer oder handelten mit Kamelen, heute verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt in den Oasen als Bauern oder Kamelhirten. Erleben Sie einen kleinen Teil dieser Kultur bei Ihrem nächsten Marokkourlaub.

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